Drei Fragen an Torsten Voller

Torsten berichtet auf der Working Products Konferenz 2019 über Impro-Theater ("Lass den Plan los, aber sei nicht planlos!". Wir haben vorab drei Fragen zu den Gründen für seinen Vortrag, gute Ideen und guten Teams gestellt.

1. Frage: Wieso bist du eigentlich Speaker auf der Working Products?

Dafür gibt es zwei gute Gründe: Rolf, der Kopf hinter der „Working Products“ ist ein Kollege aus meinem alten „digitalem Leben“ und ich freue mich sehr, dass wir immer noch Kontakt haben und noch mehr, dass er mich eingeladen hat, zu sprechen.
Der andere Grund: Mit meinen Wurzeln im Improtheater lebe ich seit fast 30 Jahren Agilität und auch wenn keiner mehr das Wort hören mag - es ergibt schon Sinn! Ich bin mir sicher, das digitale Produktentwicklung immer auch Menschen braucht, die zusammenarbeiten und ich mag es, Menschen für diese Zusammenarbeit fit zu machen.

2. Frage: Wie entstehen gute Ideen?

Gute Ideen sind meist schon da. Wir zeigen sie nur nicht, weil unserer "innerer Zensor" meint, sie wären nicht gut genug. Der Trick ist also, Menschen und auch Organisationen in die Stimmung zu versetzen, dass sie sich trauen, ihre Kreativität zu rebooten /neustarten und sich selber zu überraschen.

3. Frage: Was sind die wichtigsten Faktoren in der Teamzusammenarbeit?

Da zitiere ich gerne Patrick M. Lencioni, "The five dysfunctions of a team“:
Im Team muss jeder den Anderen vertrauen schenken (Vertrauen über Zeit verdienen geht in unserer schnellen Welt nicht mehr). Wenn ich in meinem Team vertrauen habe, dann kann ich auch Konflikte eingehen und mich um Themen streiten. Und nur dann werde ich die dann getroffene Entscheidung auch mittragen. Kurz: Vertrauen und Konfliktfähigkeit.